ausserdem genannten aktuellen ausstellungen

ist das Projekt mit dem erscheinen des Buches (april 2016) und ersten show am 'De Pont museum' beendet

Ausstellungen

april/mai 2017
Galerie Nouvelles Images, Den Haag (NL)

De Markten, Bruxelles (B) kindly supported by
the Embassy of the Kingdom of the Netherlands, Brussels


november 11, 2017 — februar 15, 2018
Schloß Arenberg, Salzburg (A) kindly supported by
the Embassy of the Kingdom of the Netherlands, Wien

 

 

Auf der Suche nach dem ‘Genius Loci’ und dem selbstreinigenden Vermögen von Mensch und Natur

 

Die Stiftung Hindenburgline Project hat sich das Ziel gesetzt, durch Kunst gesellschaftliche Themen der Vergessenheit zu entreißen und in ein anderes Licht zu setzen. Aus historischer Sichtweise bewirken wir Crossovers zwischen Geschichte, bildenden Künsten, Literatur, Poesie und Musik. Wir beabsichtigen damit, einen Bewusstwerdungsprozess in Gang zu setzen und auf bedeutende Inhalte und gesellschaftliche Aufgaben einzugehen, wie zum Beispiel die Schließung der europäischen Grenzen.

Mit dem Literatur— und Kunstprojekt “Hätten wir doch nur dieselbe Sprache gesprochen!” fordern wir Menschen aus möglichst breiten Schichten unserer Gesellschaft dazu auf, das „selbstreinigende Vermögen von Mensch und Natur“ zu erkunden und sich damit auseinanderzusetzen. Das wollen wir erreichen, indem wir den so wichtigen Teil unserer Geschichte ausleuchten, der an der Wiege des heutigen Europas steht. Wir wollen versuchen, ein Eye-Opener zu sein, eine Debatte zu entwickeln und der herrschenden Xenophobie visuell und literarisch ein Widerwort entgegen zu stellen.

Mit der Kulisse des Ersten Weltkriegs als Ausgangspunkt ziehen der Fotograf L.J.A.D. Creyghton und der Schriftsteller und Historiker Serge R. Van Duijnhoven visuelle und literarische Parallelen von der Vergangenheit zur Gegenwart und von der Gegenwart zur Zukunft. Die Hindenburglinie dient ihnen als Aufhänger, sozusagen als Handgriff, um ihre Auffassungen über Empathie, Mitgefühl und Mitmenschlichkeit auszudrücken und um sich durch ihr Werk einem breiten Publikum der Diskussion darüber zu stellen.